Bericht von Michael Ruisinger
83 Tage nach seinem letzten Punktspiel vor der Winterpause
beim FSV Erlangen-Bruck und den folgenden zwei Spielausfällen im
Februar hofft der TSV Rain am Samstag auf die Fortsetzung der
Rückrunde. Ob tatsächlich gespielt wird oder der dritte Ausfall
droht stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Also geht man in
Rain von der Austragung des Spieles aus. Schiedsrichter Udo
Konstantopoulos vom ATS Kulmbach pfeift das Spiel am Samstag
bereits um 15.00 Uhr, und nicht wie in einigen Publikationen
gemeldet um 16.00 Uhr an.
Das erste Spiel nach einer Pause ist immer schwierig zu
bewerten. Man weiß weder wie man selbst, noch wie der Gegner in die
Gänge kommt. Rain´s Trainer Kurt Kowarz fand in der Vorbereitung
trotz der winterlichen Temperaturen dank des Kunstrasenplatzes fast
immer optimale Trainingsbedingungen vor. Nahezu in jedem Training
konnte mit dem Ball gearbeitet werden. Nach sechs Testspielen auf
Kunstrasen musste die Mannschaft am Mittwochabend beim 2:0-Sieg
beim FC Donauwörth 08 erkennen, dass der Naturrasen wesentlich mehr
Kraftaufwand erfordert. Trainer Kurt Kowarz sprach von daher auch,
„von unserem wichtigsten Vorbereitungsspiel.“ Mit den in Donauwörth
gewonnen Erkenntnissen versucht das Kowarz-Team in Großbardorf zu
punkten. Personell steht Kowarz bis auf Aleksandar Dmitrovic, der
sich in Schwäbisch Gmünd eine Muskelverletzung zuzog der gesamte
Kader zur Verfügung. Eine Option für den Platz von Dmitrovic in der
Innenverteidigung könnte Neuzugang Papi-Domingos Henriques (FC
Augsburg II) sein. Ansonsten dürfte Kurt Kowarz keine großen
Änderungen gegenüber der Vorrunde vornehmen. „Mit leeren Händen
wollen wir die lange Heimreise nicht antreten“, gibt Kowarz die
klare Devise aus.
Der TSV Großbardorf steht nach seinem Kurzintermezzo in der
Regionalliga-Süd in der Bayernliga schon wieder mit dem Rücken zur
Wand. Bei 14 noch ausstehenden Spielen und bereits fünf Punkten
Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz 14, den aktuell der VfL
Frohnlach mit 25 Punkten einnimmt wird die Luft immer dünner. Dem
Team von Trainer Wolfgang Schmitt helfen in dieser Lage nur Siege
weiter. Damit diese realisiert werden können wurde das Team in der
Winterpause kräftig verstärkt. Vom hessischen VfB Süsterfeld kam
Daniel Möller. Vom SV Wacker Burghausen II kehrte Innenverteidiger
Dominik Kupfer wieder in seine unterfränkische Heimat zurück.
Kupfer spielte in der letzten Saison übrigens mit dem Rainer Den
Lovric in Burghausen zusammen. Beide sind befreundet und stehen im
ständigen Kontakt. Dritter Neue ist Marco Prediger vom
Landesligisten TSV Aubstadt. Dazu gesellen sich noch die beiden
Rekonvaleszenten Waios Dinudis, der es trotz seiner Verletzung
schon auf sechs Tore brachte und Manuel Leicht. Keine Frage, die
Grabfelder stehen gegen Rain gewaltig unter Druck. Trotzdem wartet
auf den TSV Rain eine sehr schwere Aufgabe, die nur mit höchster
Konzentration bewältigt werden kann. Im Hinblick auf das in einer
Woche stattfindende Spitzenspiel gegen den FC Memmingen wäre
positiver Spielausgang für Rain von größter Bedeutung. |
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Aufstellung:
Aufgebot TSV Rain: Sascha Jöckel und Thomas Böld (Tor),
Dominic Wünsch, Alexander Egen, Ferhat Keles, Papi-Domingos
Henriques, Bernd Taglieber, Michael Sebald, Zeljko Brnadic,
Moritz Steiner, Armin Janik, Benedikt Förster, Tobias
Niederleitner, Andreas Götz, David Bulik, Tobias Heikenwälder,
Johannes Schlumberger, Daniel Schneider, Den Lovric, Srdan
Stevanovic und Marco Löring. |
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Tore:
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Zuschauer:
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Schiedsrichter:
Udo Konstantopoulos (ATS Kulmbach)
SRA I: Stefan Klerner (DJK Lichtenfels)
SRA II: Tobias Fenkl (SV Hafenpreppach) |
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Fanbus:
Zu diesem Spiel setzt der TSV Rain wieder einen großen
Fanbus ein. Abfahrt ist um 9.45 Uhr am Georg-Weber-
Stadion. |
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