Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die BOL Schwaben:
Donnerstag, 03.06.10, 17.00 Uhr
TSV Rain II
- ASV Fellheim
Nach der verpassten Meisterschaft in der Bezirksliga-Nord wird
beim TSV Rain II nun der Blick nach vorne gerichtet. Schließlich
kann das Team von Trainer Sepp Meier das Ziel
Bezirksoberliga-Aufstieg über den Umweg Relegation noch erreichen.
Gegner des TSV Rain II ist an Fronleichnam der Tabellen-Zweite der
Bezirksliga-Süd ASV Fellheim. Übrigens spielte der ASV Fellheim
und der TSV Rain I in der Saison 1996/1997 gemeinsam in der
Bezirksoberliga. Danach trennten sich die Wege. Rain wurde in
dieser Spielzeit Meister und stieg in die Landesliga-Süd auf.
Fellheim stieg als Viertletzter ab. Der Rest ist bekannt. In
Fellheim gewann damals Rain mit 3:2 (17.11.96). Das Rückspiel in
Rain endete 3:1 (7.6.97). Der 21-jährige Bayernliga-Schiedsrichter
Stefan Schneider vom FC Weisingen pfeift das Relegationsspiel um
17.00 Uhr an.
Nach der Spielordnung des Bezirkes Schwaben folgt der Sieger
des Spieles TSV Rain II gegen den ASV Fellheim den beiden
Bezirksliga-Meistern TSV Babenhausen und der DJK Langenmosen in
die Bezirksoberliga. Der Verlierer spielt am kommenden Dienstag
gegen den 13.ten der Bezirksoberliga TSV Marktoberdorf. Sollte
Rain II gegen den ASV Fellheim verlieren, fände das Spiel in
Kissing statt. Der Sieger des zweiten Spieles ist ebenfalls in der
Bezirksoberliga. Im günstigsten Fall gibt es aber auch drei
Varianten, wonach Marktoberdorf, Fellheim und Rain II automatisch
für die Bezirksoberliga qualifiziert wären.
1. Wenn die beiden Landesligisten SV Heimstetten und der VfB
Eichstätt in die Bayernliga aufsteigen. Dadurch wäre Pipinsried,
Bubesheim und Gerolfing automatisch in der Landesliga-Süd. Aus der
Landesliga-Süd stiege nur der 1.FC Sonthofen ab. Dadurch wäre ein
zusätzlicher Platz in der Bezirksoberliga frei.
2. Wenn die TSG Thannhausen den Platz in der Landesliga-Süd
wegen der Insolvenz nicht wahrnimmt, und stattdessen den Platz der
Zweiten in der Bezirksliga einnimmt oder ganz unten neu beginnt.
3. Wenn sich um den Landesliga-Aufstieg der FC Pipinsried und
der SC Bubesheim gegen den FC Gerolfing durchsetzt.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind dies nur Planspiele auf die man
sich nicht verlassen kann. Von daher ist gilt es die ganze
Konzentration dem Spiel zu widmen. Da Trainer Sepp Meier nach dem
letzten Spiel einen bereits länger gebuchten Urlaub antrat wird
gegen den ASV Fellheim Co-Trainer Erwin Lerner das Sagen haben.
Lerner betonte: „Wir haben vor Fellheim Respekt, aber keine Angst
und gehen zuversichtlich in dieses Entscheidungsspiel.“ Erwin
Lerner hat in seiner langen Karriere schon drei
Bezirksliga-Aufstiege durch die Relegation hinter sich. Mit dem
VfB Oberndorf gegen den FSV Marktoffingen. Dem TSV Rain gegen den
SSV Glött. Und mit dem TSV Rain II gegen den TSV Wemding. Ein
vierter Aufstieg des Ur-Rainers würde hier gut ins Bild passen.
Zusätzlich stieg Lerner noch mit dem TSV Rain in die
Bezirksoberliga auf. Personell kommt Tobias Niederleitner noch zu
Kader. Fraglich ist noch Papi-Domingos Henriques und der
angeschlagene Alexander Egen. Dagegen fällt Michael Lenk wegen
seiner Verletzung mit Sicherheit aus. Bleibt zu hoffen das der TSV
Rain II gut ins Spiel kommt, und einen weiteren positiven
Mosaikstein in der Vereinsgeschichte setzt.
Aufgebot TSV Rain II: Tobias Gerner und Christoph
Stempfle (Tor), Bünyamin Durgun, Jochen Durner, Tobias
Niederleitner, Günther Petrov, Dominic Wünsch, Papi-Domingos
Henriques, Alexander Egen, Michael Lenk, Mathias Heckel, Michael
Sebald, Armin Janik, Julian Schirmböck, Sebastian Poppe und Erwin
Lerner.
Schiedsrichter: Stefan Schneider (FC Weisingen)
SRA I: Mark Hellwig (SG Lutzingen)
SRA II: Peter Karmann (TSV Wertingen)
Wichtig: Die Fans des TSV Rain treffen sich um 15.30 Uhr
am Georg-Weber-Stadion zur gemeinsamen Abfahrt nach
Jettingen.
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